Rechtliches
Stand: August 2026 · Zenit Webdesign, Justin Thierbach
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Erstellung von Websites sowie über Wartungs-, Hosting- und Social-Media-Management-Leistungen zwischen Justin Thierbach (Zenit Webdesign) und seinen Auftraggebern.
Sie gelten ausschließlich gegenüber Unternehmer:innen im Sinne des § 14 BGB, also gegenüber natürlichen oder juristischen Personen oder rechtsfähigen Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt. Individuelle Regelungen in einem gesondert abgeschlossenen Dienstleistungsvertrag gehen den Regelungen dieser AGB vor.
Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet. Anfragen über das Kontaktformular oder per E-Mail stellen noch kein verbindliches Angebot dar, sondern dienen der unverbindlichen Klärung des Projekts.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot in Textform (auch per E-Mail) annimmt oder der Auftragnehmer die Beauftragung in Textform bestätigt.
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. dem jeweiligen Dienstleistungsvertrag. Je nach Vereinbarung können dazu gehören: Konzeption, Design und technische Umsetzung einer Website, laufende Wartung, Aktualisierung und Hosting sowie die Betreuung von Social-Media-Kanälen.
Nicht Teil der Leistung sind, sofern nicht ausdrücklich vereinbart, insbesondere: die Erstellung von Text- oder Bildmaterial (Content), Suchmaschinenwerbung/Anzeigenbudget sowie Leistungen Dritter (z. B. Fotografie, Steuer- oder Rechtsberatung).
Änderungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden gesondert vereinbart und gegebenenfalls zusätzlich vergütet.
Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Texte, Bilder und sonstigen Materialien rechtzeitig und in ausreichender Qualität zur Verfügung.
Der Auftraggeber ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte verantwortlich, insbesondere für die Einhaltung von Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechten Dritter sowie für die inhaltliche Richtigkeit von Impressum und Datenschutzerklärung der für ihn erstellten Website.
Verzögerungen, die durch verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers; vereinbarte Termine verschieben sich in diesem Fall entsprechend.
Es gelten die im individuellen Angebot genannten Preise. Feste Standardpreise werden bewusst nicht pauschal ausgewiesen, da sich die Vergütung nach Umfang und Aufwand des jeweiligen Projekts richtet.
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 Abs. 1 UStG; es wird daher keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen sowie eine angemessene Mahnpauschale zu berechnen und weitere Arbeiten bis zum Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten.
Alle im Rahmen der Website-Erstellung entstehenden Werke (Design, Programmierung sowie vom Auftragnehmer verfasste Texte) bleiben bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum bzw. Urheberrecht des Auftragnehmers.
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an der für ihn erstellten Website zum vereinbarten Zweck. Der Auftragnehmer darf erstellte Arbeiten, sofern nicht anders vereinbart, zu Referenzzwecken (z. B. im eigenen Portfolio) nennen und zeigen.
Vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte (Texte, Bilder, Logos) verbleiben im Eigentum des Auftraggebers; dieser räumt dem Auftragnehmer die für die Vertragserfüllung notwendigen Nutzungsrechte ein und sichert zu, hierzu berechtigt zu sein.
Einmalige Leistungen (z. B. die Erstellung einer Website) enden mit vollständiger Erbringung und Abnahme. Laufende Leistungen (Wartung, Hosting, Social-Media-Management) werden, sofern nicht anders vereinbart, auf unbestimmte Zeit ohne Mindestlaufzeit geschlossen und können von beiden Seiten in Textform zum Ende eines Monats gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Einzelheiten zu den Folgen einer Kündigung, etwa zum Umgang mit Domain und Website nach Ende eines Wartungsvertrags, können im individuellen Dienstleistungsvertrag abweichend geregelt sein.
Die Website gilt als abgenommen, sobald der Auftraggeber sie ausdrücklich freigibt oder produktiv nutzt (z. B. durch Verbindung mit der eigenen Domain), spätestens jedoch 14 Tage nach Bereitstellung, sofern der Auftraggeber nicht innerhalb dieser Frist in Textform wesentliche Mängel rügt.
Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Für technische Probleme, die durch nachträgliche Eingriffe des Auftraggebers oder Dritter in die Website entstehen, übernimmt der Auftragnehmer keine Gewährleistung.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
Für den Verlust von Daten haftet der Auftragnehmer nur insoweit, als dieser Schaden auch bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung durch den Auftraggeber eingetreten wäre. Für Ausfälle, die auf Drittanbieter (z. B. Hosting-Dienstleister) zurückzuführen sind, haftet der Auftragnehmer nicht, soweit er auf deren Verfügbarkeit keinen Einfluss hat.
Ereignisse höherer Gewalt (z. B. Naturereignisse, großflächige Ausfälle von Internet-Infrastruktur, behördliche Maßnahmen) berechtigen beide Vertragsparteien, die Erfüllung ihrer Pflichten für die Dauer der Störung und im Umfang ihrer Wirkung auszusetzen.
Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Zusammenarbeit halten sich beide Parteien an die Vorgaben der DSGVO. Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.
Änderungen und Ergänzungen von Verträgen sowie dieser AGB bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit einem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.